Gedanken

Gedanken

Ich denke oft darüber nach etwas herausragendes, großartiges, ein fantastisches Projekt zu posten. Wenn ich dann einen Moment still bin………………………….. und auf die leise, liebevolle Stimme meines Herzens lausche, dann merke ich das es in mir etwas gibt das wir alle gerne als Ego bezeichnen. Es ist diese Stimme im Kopf die immer meint anderen und sich selbst zeigen zu müssen, wie großartig wir doch alle sind. Es erfüllt mich mit Demut und Dankbarkeit das ich heute mehr auf mein Herz höre.

Ich glaube fest daran, dass wir die sozialen Medien auch für etwas anderes nutzen können als zur Egobestätigung, Selbstdarstellung, Likes zählen und was sonst noch an Beweggründen existiert. Was wäre so schlimm daran, wenn mehr Menschen den Mut hätten zu schreiben, was sie bewegt? Tief in ihrem Herzen. Was wäre so schlimm daran einmal nicht über andere zu meckern, sie zu beurteilen, zu verurteilen, zu bewerten oder ihnen zu sagen was sie zu tun oder zu lassen haben? Was wäre so schlimm daran in den Spiegel zu schauen und sich zu fragen: „Was treibt mich an, wovor habe ich Angst, was lässt mich zweifeln, glaube ich wirklich als das Getöse da draußen, als das Geplapper und Gerede wie schlimm die Welt gerade ist?“

Bevor dies hier zu einem Buch wird, füge ich hier ein Zitat von John Strelecky, Root Leeb, Bettina Lemke aus dem Buch „Wenn du Orangen willst, such nicht im Blaubeerfeld“ ein:

"Ich habe mit meinem Wissen einen authentischen Zustand erreicht, sodass meine Überzeugungen nicht dadurch ins Wanken geraten, wie viel Prozent der anderen Leute die gleiche Überzeugung haben. Das wurde mir bewusst, als ein übereifriger Mensch mich persönlich angriff. Obwohl er seine Meinung aus tiefster Überzeugung zu vertreten schien, glaubte er in Wirklichkeit offenbar nur halbherzig daran. Denn in dem Moment, als er erkannte, dass meine Ansichten sich von seinen unterschieden, regte er sich extrem darüber auf. Er versuchte immer wieder, mich von seiner Meinung zu überzeugen. Als ich ihm nicht sofort beipflichtete, ereiferte er sich noch mehr. Es schien, als führten andere Vorstellungen dazu, seine eigenen grundlegend infrage zu stellen. Zumindest auf einer unbewussten Ebene. Ich werde diesen Mann in Erinnerung behalten. Er wird mich daran erinnern, die Momente zu schätzen, in denen ich meine Überzeugungen hinterfrage, anstatt sie zu fürchten. Denn dieses Hinterfragen hilft mir, meine Überzeugungen zu modellieren, zu formen und daran zu feilen, bis sie sich von einer Überzeugung in Wissen verwandeln. Das hilft mir, mich persönlich weiterzuentwickeln."

und

"Ich kann nicht kontrollieren, wie die Menschen in meinem Umfeld sich verhalten oder mit mir umgehen. Aber ich habe es in der Hand, wie ich darauf reagiere. Ob ich bleibe oder gehe, ist allein meine Entscheidung. Ob ich etwas persönlich nehme oder nicht, hängt nur von mir ab. Und ob ich die Liebe anderer annehme und erwidere – liegt ebenfalls ganz bei mir."

Wer das verstanden hat, ist mit sich und seinen Menschen im Frieden!