Der Bewegte

Ich fühle mich bewegt. Auf mannigfaltige Art und Weise. Ich überlegte einen Text, für jemanden, zu schreiben. Dann war der Gedanke da, für jemanden? Schreibst du nicht in Wahrheit an dich, für Dich? Um all das gefühlte Chaos, die verspürte wenige Freude, all die Menschen und Systeme, all die vermeintlichen Wahrheiten der anderen ………hinauszuschreien, fortzuschleudern, um was? Frei zu sein?

Wenn ich diesen ersten Absatz nochmals durchlese, empfinde ich nichts dabei, keine Wut, keine Depression, keine Freude nichts. Es ist, als ob ich all dies einfach nur wahrnehme. Wer ist der, der dies schreibt, der dies beobachtet, der versucht zu be….greifen, zu ertasten, zu fühlen? Ich bin einsam, ohne einsam zu sein. Mein Leben erscheint mir wie ein Paradoxon.

Möglicherweise ist das zuvor beschriebene, Ausdruck meiner eigenen großen Transformation. Es fühlt sich an, als ob die Stimmungswechsel in meinem Inneren immer schneller werden, wissend dass dies keine Depressionen oder dauerhaften Rauschzustände sind, obwohl die so genannten Spezialisten dies möglicherweise bei mir diagnostizieren würden. Der Gedanke bringt mich zum Lächeln. Ich kenne die moderne Inquisition, getarnt in weißen Kitteln, immer bereit mir die beste aller Pillen zu geben. Nun, möglicherweise ist dies ihre Wahrheit, meine ist es nicht.

Nein, das brauche ich nicht. Ich suche die Wahrheit. Neben der großen Wahrheit, die alles einschließt, suche ich doch immer mehr die meinige, oder gibt es nur eine Wahrheit, die universelle und sind die vermeintlichen individuellen Wahrheiten nur Meinungen? Was bewegt mich genauso zu sein, wie ich bin? Was veranlasst mich ständig alles zu hinterfragen, ergründen zu wollen, immer tiefer, oder ist es ein höher, hineinzufühlen? Der Fragen sind da viele, der Antworten wenige.

Dann jedoch entsinne ich mich gerade der enormen Veränderungen der letzten Wochen. Die Dinge verändern sich, ich verändere mich. Die Stimme in meinem Kopf die sich, so ich sie wahrnehme, liebevoll anfühlt. Sie scheint präsenter zu werden, teilweise fordernder. Ist das real? Es macht mir keine Angst, ich nehme all dies war und bemühe mich es nicht mal zu benennen.

Erkenntnisse

Es ist eine Nacht vergangen. Heute ist Sonntag, der 29. Mai 2022. Ein Buch, das ich gerade lese, inspirierte mich klarer wahrzunehmen. Jeder Mensch der anderen hilft, muss das, was er vermitteln möchte, durchlebt haben, den gesamten Prozess bis zur eigenen Heilung. Dies fühlt sich für mich wahr an. Ich fange an meinen eigenen Heilungsprozess besser zu verstehen. Ich beobachte das ich mich immer öfter in meinen Herzraum begebe, um zu fühlen was um mich herum passiert und ob dies mit meinen gefühlten Wahrheiten im Einklang steht.

Daraus entsteht für mich die Frage: „Und nun, wie gehst du mit dieser Erkenntnis um?“

Ich springe ins Meer der Möglichkeiten, mit allen meinen Sinnen, mit meinem gesamten Sein, um meine Essenzen zu finden. Es sind dies meine individuellen Essenzen, die für meine Entwicklung notwendig sind. Für mich bedeutet dies niemandem blind zu folgen und seinen Garten zu bestellen. Ich betrachte meinen eigenen Garten und Hege und Pflege die Pflanzen und Samen, mit denen ich in Resonanz gehe, die mich ansprechen. Möglicherweise esse ich dann mal eine bittere Frucht und möglichweise ist diese dann genau die Frucht der Erkenntnis, die ich gerade benötige.

Der Weg

Das wichtigste, beste, wundervollste am Anfang, nicht wie sonst, wenn das Beste zum Schluss kommt.

Ich stehe im Licht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Das Wort Lichtgeborener taucht in mir auf, und, dieses Wort erfüllt mich mit Freude.

Wie oft schaute ich aus meinem Goldfischglas in die wahre Welt. Selten war es mehr als ein Augenblick. Doch dies genügte, um einen Prozess in Gang zu setzen. Und immer wieder wurde ich zurückgeworfen auf das Leben in diesem Goldfischglas. Dieses Glas wirkte oft wie eine undurchdringliche Festungsmauer. Ich kann diese Mauer manchmal sehen. Sie ist offener geworden, viele Steine fehlen, lösen sich auf und das Licht kann immer mehr hinein.

Der Verstand

Ich möchte hier und jetzt, für mich, versuchen zu erfassen, was mit dem Verstand nicht fassbar ist. Es ist das Bemühen all das von mir gelesene, gehörte und gefühlte zu verstehen, ja, es ist ein Bemühen jedoch wird die Schwere, die ich dabei empfinde, immer leichter. Ich folge diesem Impuls, um für mich ein Stück mehr Klarheit zu erlangen, über mich selbst und über das große Ganze, wissend das vieles Interpretation bleiben muss.

 Wie gehe ich mit dem um was ich erfahre? Sind diese Theorien tatsächlich nur Theorien? Kann ich über mein Fühlen den Wahrheitsgehalt prüfen? Möglicherweise ist die innere Zentrierung, im Herzen - bei Gott - ein Weg oder „DER WEG“, um wieder Klarheit zu erlangen.

Ein Fazit im jetzt,

Der Heiler

Ich hörte eine für mich stimmige Erklärung bezüglich des Lesens in der Akasha Chronik (Das Weltengedächtnis, die große Bibliothek allen Seins, das morphogenetische Feld; usw….). Das Gefühl, dass sehr viele Channelings -das Empfangen von Informationen aus den geistigen Hierarchien- nicht stimmig sind könnte damit zusammenhängen. Grundsätzlich reicht es nicht irgendwelche Kurse zu besuchen und dann zu glauben, jetzt kann ich in der Akasha Chronik lesen.

Vielmehr scheint es so zu sein, dass das Lesen in der Akasha eines Einschwingens in die Akasha und vielleicht sogar in die Information selbst, die man lesen möchte, notwendig macht. Das Lesen scheint ohne dieses Einschwingen möglich zu sein. Jedoch wird durch die dann unterschiedlichen Schwingungen des Lesenden (Glaubensmuster, Karma, geistige Reife, etc..) und des gelesenen die Information verfälscht.